MARIE IST WIEDER DA!

Das war´s somit hier!

Darum sehen wir betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen.

24.2.07 17:09, kommentieren

Ich komme gerade von der persönlichen Übergabe der zu mir fehlgeleiteten Studienunterlagen einer Literaturstudentin. - Ihre Rückmeldung in den Briefkasten zu werfen, hätte ausgereicht.

24.2.07 16:30, kommentieren

Südafrikanischer Besuch

Luise aus Südafrika ist im Museum gewesen. Als sie mich entdeckt hatte, meinte sie: "Hey, I know you! You are the Riverman!" I was erwidering: "Hey, I know you too and you are right, but I wish I would be another one!"

24.2.07 14:43, kommentieren

Ich muss schon wieder etwas über die Eckermanngespräche loswerden. Das Buch gliedert sich in 3 Bücher von etwa gleichen Anteilen auf. In der Mitte des 2. angekommen, geschieht wieder, was auch vor 6 Jahren geschehen ist, als ich es das erste Mal las: Man wird müde. Aber nicht aus Langeweile, sondern aufgrund des viel Gesagten, das auf wirklich jeder Seite steht. Soviel Bedeutendes auszusprechen, das schaffen keine 20 anderen Bücher gleicher Dicke und ich habe erst 350 Seiten hinter mir. Ich glaube, man fährt besser, ein Buch dieser Gespräche zu lesen und dann folgend nach einiger Zeit, wenn sich alles wieder im Gehirn entspannt hat, das 2. und letzte vorzunehmen, um alles im Köpfchen wirken und arbeiten zu lassen.

23.2.07 02:16, kommentieren

Vorhin, auf dem Weg zum Briefkasten, musste ich ja durch die Atmosphäre und nach dem Regen, der kurz zuvor niederging, roch es das erste Mal nach Frühling.

22.2.07 18:20, kommentieren

Das Märchen von Lisa die Katze

Es war einmal - so fängt man ja gewöhnlich an - vor langer Zeit im Juni 2005 - so führt man´s gewöhnlich nicht weiter, aber das ist eben das Revolutionäre hier - da trug es sich zu, dass ich, mit einer goldenen Kugel im meiner Eltern Garten am Brunnen, dem kühlen, springend und tanzend mich bewegte. Die Kugel immer in die Luft werfend und fangend wie eine Frohnatur, des inneren Friedens mich freuend, trat das Unglück hinzu, mir die Kugel aus motorischer Ungeschicklichkeit meiner Person nicht zurück in die Hände, sondern in den Brunnen fallen zu lassen. Da stand ich, Prinz, nun am Brunnen, weite keine Tränen, sondern sagte mir im Stillen: "Nun hast du keine Kugel mehr, mit der du spielen kannst. Da ich selbst Schuld daran trage und es mir schon gleich ist, ob sie nun am Grunde des Brunnens, dem kühl plätschernden, liegt, suche ich mir eine andere Beschäftigung." Allein nach langem Überlegen fiel mir keine Ersatzfreude ein und ich weinte nur eine Träne. Die fiel auf ein Beet und aus dem Platz, auf dem diese Träne fiel, wuchs eine schöne beige Blume in die Höhe. In ihrem Kelch lag eine schwarze Katze. Da dieselbe an Masse der Stabiliät der Blume überlegen war, fiel die Katze aus dem Kelch in das Beet, dem kleinen Acker. Ich wunderte mich nicht und sie begann zu sprechen: "Guter Freund, Mensch, freundlicher Mensch, miau, ich bin ein Tier." Die Worte, mit sie dasselbe aussprach ergriffen mich so sehr, dass ich mich mit meinem Rücken auf das Beet legte und in den Himmel sah. "Sieh an, du bist ein Tier!", sagte ich und sie sagte: "Ja man!" "Was machst du denn hier?", fragte ich. "Ach, ich, miau, ich, ach, ach..." Wie bewegt war ich ob ihrer tiefen Worte. Ich fühlte eine tiefes Leiden in ihrem dunklen Katzenleib und fragte: "Ist dir nicht wohl, Katze, gutes Tier, geschicktes." "Es geht", antwortete sie, "ich habe keine Freunde, weil alle Menschen Angst vor schwarzen Katzen haben." "Doch, du hast nun einen Freund. Meine Kugel ist in den Brunnen gefallen. Die war mein Freund, aber ich möchte sie nicht mehr haben, denn die Kugel kann, im Gegensatz zu dir, nichts Gescheites hervorbringen, über das sich reden und nachdenken lässt." "Gut", sagte die Katze. Ich heiße Lisa und du?" "Bernd", sagte ich. Das war natürlich gelogen, aber das machte mir nichts aus. "Darfst mich aber Andreas nennen." "Gut. Lass uns Fange spielen!" "Gut!" "Gut!" "Renne los, Lisa die Katze!" Da rannte sie los, hin und her durch den prächtigen Garten voller Tulpen und bunter Palmen. So im Eifer, fegte sie durch die Blumen und riss derselben schöne Köpfe dabei ab. Da wurde ich wütend und sagte: "Krass man! Die armen Blumen. Aber im Herbst wären sie ohnehin wieder eingegangen." Diese Milde meines Wesens musste Lisa die Katze beeindrucken, denn sie sagte: "Ich bin beeindruckt! Weil du so ein gutes Herz hast, werde ich mich dafür selbst bestrafen." Noch bevor ich reagieren konnte, um sie von ihrem angekündigten Vorhaben abzubringen, nahm sie einen langen Anlauf und rannte gegen einen Baum, einem festen, hoch in den Himmel gewachsenem. Was musste ich sehen: Unter dem Baum saß keine Lisa die Katze mehr, kein guter und lieber Haustierfreund, nein, sondern eine Prinzessin, so schön wie irgend eine. Viele Gedichte konnte sie auswendig, davon alle von Friedrich Hölderlin von Erich Kästner. "Hallo du!", sagte ich. "Guten Tag! Ich wurde verzaubert von einer Frau, die ich nicht kenne, weil sie neidisch war auf meine festen Brüste und meine schwarzen Haare und schönen Hände." "Achso", sagte ich. "Das ist ja mal krass!" "Naja, jetzt ist ja wieder alles gut. Ich konnte erst von einem Menschen erlöst werden, der gut ist." "Das war ich?" "Naja, es gibt bessere, aber ist schon ok so." "Wie alt? Woher?", fragte ich. "Egal!", sagte sie und so war es auch. Denn es kommt ja aufs Alter nicht an, sondern auf die inneren Werte und so. Wir träumten von da an von keinem Leben, sondern lebten nun unseren Traum einer harmonischen Beziehung.

22.2.07 16:39, kommentieren

Heute habe ich die Rückmeldung zum neuen Semester bekommen. Nicht nur meine Rückmeldung steckte im Umschlag, sondern auch die einer Studentin, ein Jahr älter als ich, mit den Studienfächern Gender Studies und - miau: Neuere Deutsche Literatur. Da war wohl jemand unaufmerksam oder sehr aufmerksam... Egal, damit das nicht noch einmal vorkommt und das unbekannte Fräulein auch im selben Bezirk zu Hause ist wie ich es bin, ist es nicht weit, um ihr das Fehlgeleitete wohl besser persönlich vorbeizubringen.

22.2.07 15:56, kommentieren