In den "Gesprächen mit Goethe" bin ich schon wieder ganz in Anspruch genommen und bis ins Jahr 1827 vorgedrungen, 4 Jahre weit an einem Tag! Hoiho! Was das Buch so besonders macht, ist, dass es nicht viel tut als eigentlich immer nur die Wahrheit zu sagen und es einem schwer oder unmöglich wird, etwas zu finden, das gleichberechtigt dagegen zu stellen wäre. In manchen Gedanken wusste es die Zeit zwar besser als Goethe, aber selbst Weimar-Wolle musste kacken. Was mir nur Leid tut: Eckermann steht als Vermittler zwischen dem Leser und der Hauptfigur und somit immer im Abseits, obwohl das Werk nicht Goethes Idee und Vermächtnis ist, sondern eben Eckermanns. Goethe wird glänzend durch den Autor ins Licht gestellt und Eckermann fällt im Grunde aus dem Wesentlichen, kommt sogar hier und da ganz Banane daher, damit Goethe besser dasteht. Das ist schon wieder so bescheiden-naiv, dass es rührend ist! :D

22.2.07 01:28

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